Die Berlinale hat gerade begonnen, doch ich möchte heute über einen kleineren, deswegen aber noch lange nicht uninteressanteren Filmaward berichten. Der König Pilsener Webfilm Awards wurde, wie der Name unschwer erraten läßt, von der König-Brauerei GmbH veranstaltet und startete am 6. November 2009 mit der Bewerbungsphase. Bis Mitte Januar konnte jeder der wollte ( 18 Jahre alt war und in Deutschland wohnt) zu ausgewählten Themen professionelle Kurzfilme einreichen und auf der Homepage uploaden. Gleichzeitig startete das Publikumsvoting durch registrierte Benutzer auf der extra geschalteten Internetseite www.koenig-filmaward.de. Ab Mitte Januar begann dann die Juryphase, die Bekanntgabe der Nominierten und letztlich fand am 28.01.2010 auch die Preisverleihung statt. Der Gewinner des Webfilm Award erhielt ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Nun wäre der König Pilsener Filmaward sicherlich nur halb so interessant, wenn nicht auch ein Hauch von Glamour die Veranstaltung begleitet hätte. Und so konnte der Veranstalter Til Schweiger für die Jury gewinnen und er war es auch, der am 28.01.2010 bei der Preisverleihung den Sieger bekannt gab. Neben Hildegard Strauß, der Marketing-Managerin von König Pilsener waren Christian Hellmann, Chefredakteur im Axel Springer Verlag, Florian Beisert als Geschäftsführer von Markenfilm, Florian Meimberg, ein junger deutscher Regisseur in der Jury. Ein weiteres Mitglieder der Jury war Sébastien Wolf. kennt ihr nicht ? Ja kein Wunder, er hatte diesen Platz als glücklicher Gewinner des Gewinnspieles beim Publikumsvoting ergattert.
Letztendlich kann man den König Pilsener Filmaward als einen Erfolg bezeichnen, da in der kurzen Zeit zwischen Anfang November und Mitte Januar 354 Beiträge eingereicht wurden und in der Phase des Publikumsvotings insgesamt 77802 Stimmen abgegeben wurden. Am 28.01.2010 wurden dann endlich der Gewinner bei der Preisverleihung im Axel Springer Haus in Berlin bekannt gegeben. Die Jury hatte zuvor die Aufgabe aus den 25 besten Beiträgen 3 Besten zu nominieren, was laut Til Schweiger ganz und gar nicht einfach war, da alle Beiträge auf ihre Art und Weise sehr gut waren und doch auch sehr unterschiedlich. Zum Schluss wurden die Filme „Drei Quadratmeter“, „Reise zum Mars“ und „Die Bewerber“ zu den Finalisten gekürt und Til Schweiger hatte nun bei der Preisverleihung die Aufgabe, den Gewinner bekannt zu geben.
.......... Und the Winner was „Die Bewerber“ von Lutz Heineking. Wer die Beiträge der Finalisten selbst einmal beurteilen möchte, kann dies auch weiterhin auf der Hompage von König Pilsener tun. Der Gewinner-Kurzfilm von knapp 8 min ist meiner Meinung nach so ganz witzig. Ich habe mir auch nicht alle 354 Beiträge angeschaut, aber persönlich hätte ich wohl für einen anderen Beitrag gestimmt. Es ist halt der typische "deutscher Humor" in deutschen Filmen und ich denke man merkt, dass Til Schweiger in der Jury saß. Aber und das ist ja auch gut so, alles ist Geschmackssache und der Experte im Filmgeschäft bin ich nun ja auch wirklich nicht. Wer gern noch einmal alle kleinen Details der Veranstaltung nachvollziehen möchte, kann gern mal bei Twitter nach schauen oder bei Facebook einer der über 200 Fans werden. Ich persönlich finde solche Filmaward, die natürlich vom Veranstalter auch zu Werbezwecken veranstaltet und gesponsert werden immer wieder erfrischend. Es sind die kleinen Chancen, die jeder nutzen kann, um irgendwann seine großen Ziele zu erreichen und die 10.000 Euro Preisgeld werden dem Sieger bei seinem weiterem Werdegang im Filmgeschäft sicherlich nicht schaden.
Wer gern ein wenig vom Glamour der Preisverleihung erhaschen will, kann hier eine kleine Zusammenfassung anschauen. Auch wenn, hier doch sehr viele Bier trinkende Männer zu sehen sind


